Camping in Bayern bietet mit seinen unzähligen Facetten nicht nur perfekte Voraussetzungen für einen Urlaub in der Natur, sondern gleichzeitig auch für nachhaltiges Reisen. In diesem Beitrag geben wir dir ein paar praktische Tipps, wie du deinen Campingurlaub in Bayern umweltbewusst und nachhaltig gestalten kannst.
1. Regionale Reiseziele statt Fernreisen
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Bayern bietet mit atemberaubenden Bergkulissen und seinen zahlreichen Seen, Flüssen oder Naturparks eine unglaubliche Vielfalt für Urlaub in der Natur. Wer also mit dem Camper oder Zelt in der Region bleibt, spart CO₂ und entdeckt gleichzeitig neue Lieblingsorte, (fast) direkt vor der Haustür.
2. Plastikfrei packen
Schon in der Urlaubsvorbereitung kannst du anfangen, umweltbewusst zu denken: Verzichte beim Packen zum Beispiel auf Einwegprodukte und setze besser auf wiederverwendbare Alternativen wie Edelstahlflaschen, Brotdosen, Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie oder Stoffbeutel zum Einkaufen.
Auch für den Badzubehör gibt es mittlerweile sehr gute plastikfreie Alternativen für Zahnbürste, Seife und Shampoo – platzsparend und umweltfreundlich.
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3. Solarstrom nutzen
Viele Camper setzen inzwischen auf mobile Solaranlagen oder integrierte Solarpanels. Damit kannst du Strom für Licht, Handy oder Kühlschrank umweltfreundlich erzeugen – nutze die Sonne nicht nur für deinen perfekten Urlaubstag, sondern denke gleich einen Schritt weiter ;)
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4. Nimm´ dein (Falt- oder Klapp-)Fahrrad mit
Für die Wege auf oder rund um den Campingplatz sowie auch für Tagestouren ab dem Platz, bietet sich ein (Klapp-)Fahrrad bestens an.
Es passt in fast jedes Wohnmobil und ist das perfekte Fortbewegungsmittel vor Ort - ob zum Bäcker, Supermarkt oder eine kleine Radtour um den See.
Tipps für Radtouren, die direkt ab dem Platz starten, kannst du dir sicher direkt vor Ort beim Campingplatz-Team abholen.
5. ÖPNV nutzen
Wenn es vor Ort doch mal auf eine größere Tour gehen soll, lohnt sich auch immer ein Blick auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Vielerorts gibt es gute Bus- und Bahnverbindungen nahe des Campingplatzes zu beliebten Ausflusgzielen.
Lade dir am besten bereits vorab die örtlichen ÖPNV-Apps oder Fahrpläne herunter und sei so nicht nur nachhaltig unterwegs, sondern profitiere oft auch noch von vergünstigten Preisen. In vielen Regionen sind öffentliche Verkehrsmittel nämlich in Gästekarten inbegriffen.
6. Nachhaltige Campingplätze wählen
Immer mehr Campingplätze in Bayern setzen auf Nachhaltigkeit: mit Solarthermie, regionaler Gastronomie, Mieträdern, E-Ladestationen oder besonderen Standards in Sanitäranlagen. Schau bei der Auswahl gezielt nach Umweltzertifikaten oder achte auf Nachhaltigkeits-Statements auf der Website. In unserer Suche kannst du zum Beispiel gezielt nach Plätzen mit einer ECOCAMPING-Auszeichnung filtern.
7. Regionale Produkte kaufen
Kaufe regionale Produkte direkt beim Bauernladen vor Ort, auf dem Wochenmarkt oder im Dorfladen. Das stärkt die regionale Wirtschaft und das frische Gemüse, Obst oder Brot schmeckt oft auch gleich viel besser und "echter".
Tipp: In vielen Orten in Bayern findest du Automaten mit regionalen Produkten – oft rund um die Uhr geöffnet! Frag´am besten einfach mal an der Rezeption deines Campingplatzes nach.
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8. Wasser & Energie bewusst nutzen
Ob beim Duschen, Abwaschen oder Licht: Achte auf einen sparsamen Umgang mit Wasser und Strom. Nutze energiesparende LED-Leuchten, dreh den Wasserhahn rechtzeitig ab und vermeide unnötiges Leerlaufen von Geräten.
Ein Wort zum Schluss: Nachhaltig campen in Bayern ist kein Hexenwerk – mit ein paar kleinen Tipps und Veränderungen wird dein Urlaub nicht nur grüner, sondern auch bewusster. Die Natur gibt uns so viel – lasst sie uns gemeinsam ein wenig schützen 🍃
Hast du noch mehr Tipps für umweltbewusstes Reisen?